44 Self-Care-Routinen für den Alltag

Sich selber etwas Gutes tun im Alltag ist teilweise gar nicht so einfach. Oft geht Self-Care im Alltag einfach vergessen oder man hat das Gefühl, sich keine Zeit für sich selber nehmen zu können. Mir fiel es eine Zeitlang schwer, Zeit für mich selber zu nehmen und Self-Care in meinen Alltag einzuplanen. Heute weiss ich, das Selbstfürsorge wichtig ist und es eigentlich gar nicht schwierig ist. Jeder sollte sich selber etwas Gutes tun und Zeit für sich selber einplanen. Ich zeige ich dir, wie es klappt, Self-Care ohne grossen Aufwand in den Alltag zu integrieren.

Selbstfürsorge (Self-Care)

Was bedeutet Self-Care?

Self-Care oder Selbstfürsorge bedeutet einfach gesagt zu sich selber gut sein bzw. zu sich selber Sorge tragen. Oft wird auch auch von Selbstliebe gesprochen. Es geht darum, sich selber ernst zu nehmen, sich um sich selber zu kümmern, für sich selber einzustehen oder ganz einfach nett zu sich selber sein. Self-Care bedeutet also kurz gesagt: Bewusst etwas für sein eigenes Wohlbefinden zu tun.

Self-Care-Routine

Wie geht Self-Care? – Tipps für den Alltag

Ich finde es wichtig, sich bewusst zu sein, dass Self-Care mehr ist als eine Gesichtsmaske oder ein Schaumbad am Abend. Selbstfürsorge bedeutet, die eigenen emotionalen und körperlichen Bedürfnisse ernst zu nehmen, Stress im Alltag abzubauen und sein eigenes Wohlbefinden zu steigern. Damit dies gelingt, ist es wichtig den Alltag bewusst zu gestalten – durch Routine und Rituale im Alltag. Das Ziel ist es, dank Self-Care Routine im Alltag ein nachhaltig und langanhaltendes Wohlbefinden zu erreichen.

Deshalb ist es auch wichtig zu wissen, dass Self-Care verschiedene Bereiche des Lebens betrifft.

  • Mentale Self-Care – den Kopf frei bekommen, Ordnung schaffen, Fokusieren – mentales Wohlbefinden
  • Physische Self-Care – Ruhe, gesunde Ernährung, Aktivität, dem eigenen Körper etwas Gutes tun – körperliches Wohlbefinden.
  • Emotionale Self-Care – Gefühle Ernst nehmen, Bedürfnisse erkennen, sich selber reflektieren, Emotionen kennen – emotionales Wohlbefinden
  • Soziale Self-Care – Familie, Freunde, sich austauschen und andere Menschen treffen – soziales Wohlbefinden

Je nach dem hast du einen Bereich deines Lebens vielleicht mehr oder weniger vernachlässigt. Oder dir ist ein Bereich wichtiger oder weniger wichtig. Überlege dir, in welchem Bereich deines Lebens möchtest du mehr für dein eigenes Wohlbefinden machen und dir etwas Gutes tun.

Mentale Self-Care

Tipps und Anregungen für mehr mentale Self-Care in deinen Alltag:

  • Tagebuch schreiben – schreibe dein Gedanken auf, lass Dinge los, schreibe auf was du heute besonders gut gemacht hast, mach dir selber ein Kompliment.
  • Achtsamkeitsübungen, Meditation oder einfach Ruhe.
  • Schreibe eine To-Do-Liste – nimm dir pro Tag nicht zu viel vor. Entscheide dich für drei wichtige Punkte.
  • Trinke eine Tasse Lavendel-Milch gegen innere Unruhe und Anspannung.
  • Hör ein Hörbuch, lese ein Buch oder setz dich kurz hin und mache nichts.
  • Schalte dein Handy aus und gehe offline.
  • Gehe in die Natur und mache einen Spaziergang – am besten im Wald.
  • Schau dir ein Fotoalbum und denke an positive Erlebnisse.
  • Zünde dir eine Kerze an und geniesse die Ruhe.
  • Bilde dich weiter, lerne eine neue Sprache oder gehe in einen Kurs.
  • Bring dir selber etwas Neues bei, zum Beispiel Stricken, Möbel schreinern, Kaligraphie etc.
  • Triff schwierige Entscheidungen nicht nur mit dem Kopf, sondern hör auch auf dein Herz.
  • Miste aus – trenne dich von Dingen, die dir kein gutes Gefühl mehr geben. Weniger ist mehr, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen.

Physische Self-Care

Tipps und Anregungen für mehr physische Self-Care in deinen Alltag:

  • Sport – suche dir einen Sport der dir Spass macht. Zum Beispiel: Joggen, Yoga, Pilates etc.
  • Gönn dir eine Massage oder nimm ein warmes Bad-
  • Nimm dir einen Tag frei oder mach einen Kurzurlaub.
  • Schlafe genügend und regelmässig. Achte darauf, das du, wenn möglich, immer zur selben Zeit ins Bett gehst.
  • Zieh dir deine Lieblingskleider an und fühl dich einfach gut.
  • Tanze zu deiner Lieblingsmusik.
  • Leg dich hin und Atme tief ein und aus. Achte dich auf deine Atmung. Lass dich einfach fallen.
  • Koch dir dein Lieblingsessen
  • Ernähre dich gesund und achte darauf regelmässig zu essen.
  • Gehe an die Sonne und lass deine Gedanken schweifen.
  • Trinke genügend Wasser, du kannst zum Beispiel dein Wasser aromatisieren mit Citrone und Ingwer für ein positives Wohlbefinden.
  • Mach dir einen Smoothie aus deinen Lieblingsfrüchten und -Gemüse.
  • Dehnungsübungen – nimm dir einige Minuten Zeit und dehne dich.
  • Mach dir eine Gesichtsmaske, creme dich ein oder nutze dein Lieblingsparfüm.

Emotionale Self-Care

Tipps und Anregungen für mehr emotionale Self-Care in deinen Alltag:

  • Wenn du merkst, dass du von deinen Gefühlen und Emotionen überfordert bist, mach eine Pause, gehe an die frische Luft
  • Schreibe dir positive Affirmationen auf, wie zum Beispiel: Ich bin toll; Ich kann meine Ziele erreichen; Ich liebe mich, wie ich bin.
  • Lerne nein zu sagen im Alltag – übe für dich selber, wie du in schwierigen Situation nein sagen kannst.
  • Brauche deine Energie nicht für negative Dinge, sondern nutze die Energie für positive Sachen. Schreibe negative Dinge auf ein Papier und verbrenne dieses. Mach dir bewusst, was du ändern kannst anstatt in der Situation zu verharren.
  • Hol dir Hilfe, wenn du merkst das du alleine nicht weiter kommst. Ruf jemanden an, sprich über Probleme, habe den Mut zu sagen, dass du Unterstützung brauchst.
  • Selbstreflexion – reflektiere schwierige Situationen, überlege dir, was du ändern kannst. Was hättest du anders machen können? Was hast du super gemacht? Was sind deine Stärken und Schwächen?
  • Bedürfnisse aufschreiben – mach dir bewusst was du willst und stehe dafür ein. Schreib dir deine Ziele und Bedürfnisse auf, überlege dir, wie du dein Ziel umsetzten kannst: Was braucht es, damit deine Bedürfnisse befriedigt sind?
  • Lache – bringe dich selber zum lachen, schaue einen lustigen Film.
  • Achte dich auf deinem Arbeitsweg auf besonders schöne Dinge, Blumen, Tiere oder eine schöne Ecke, die dir bis jetzt noch nicht aufgefallen ist.
  • Nimm dir einfach eine Stunde oder zwei nur Zeit für dich. Mach einfach was dir gefällt, es soll nur um dich gehen.

Soziale Self-Care

  • Ruf deine Freunde an.
  • Treffe dich mit deinen Freunden.
  • Mache Sport in der Gruppe.
  • Tritt einem Verein bei.
  • Nimm dir Zeit für andere, höre ihnen zu, hilf ihnen bei etwas, das du gut kannst.
  • Lade Freunde zum Essen ein.
  • Organisiere ein Spielabend.
  • Lerne neue Leute kennen.
  • Umgebe dich mit positiven Menschen.
  • Fang spontan mit jemanden ein Gespräch an, sei dies mit dem Verkäufer an der Kasse oder der Nachbarin von nebenan.

Self-Care im Alltag umsetzten

Du sieht, es gibt viele Möglichkeiten um sich im Alltag etwas Gutes zu tun. Damit es gelingt diese im Alltag auch umzusetzen, ist es wichtig das du…

1. eine Liste erstellst, was du gerne im Alltag umsetzen möchtest.

2. dir überlegst, was sind die konkreten Hindernisse im Alltag. Danach kannst du bewusst Lösungen suchen, um mehr Selbstfürsorge in den Alltag einzubinden.

3. dich verpflichtest, Dinge konkret in deinen Alltag einzubinden. Wähle etwas aus deiner Liste aus und plane es direkt in den morgigen Tag ein. Wenn es gut klappt, kannst du deine Self-Care-Routine im Alltag immer mehr erweitern.

Self-Care

Self-Care Routine und Rituale

Mein Tipp damit es dir längerfristig gelingt mehr Self-Care in deinen Alltag zu verankern: Routine. Zum Beispiel kannst du dir eine Morgenroutine und Abendroutine festlegen welche dir besonders gut tut. Gestalte es so, dass es dir einfach fällt es umzusetzen. Du kannst dir zudem mit Ritualen deinen Alltag positiv gestalten und so etwas Gutes für dich tun. Self-Care Routinen klappen besonders gut, wenn du dir aus verschiedenen Bereiche etwas vornimmst und diese in deinen Alltag integrierst.

Könnte dir auch gefallen: